Übersicht über die Forschungsprojekte des ZTR-Verbundes
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Prävalenz-Forschung
- Fallstudien zur Prävalenz (Häufigkeit) von Rechenschwächen in verschiedenen Schulzweigen und Ausbildungsbereichen (in Arbeit sind Prävalenz-Untersuchungen von Rechenschwächen in den Schulen der Primarstufe, den verschiedenen Zweigen der Sekundarstufe und in der Berufsausbildung von Jugendlichen) -
Präventions-Forschung
- Pilotstudien in Zusammenarbeit mit Grundschulen und Amtsärzten
- Fallstudien bei curricularer Umgestaltung des Erstklassen-Unterrichts in Mathematik -
Entwicklung förderdiagnostischer Tests zur Unterrichtsbegleitung
- ZTR-Test der pränumerischen Einsichten
- ZTR-Test zur Begleitung des Erstklassen-Unterrichtes -
Entwicklung des Jenaer Rechentests
Forschungsarbeit in Kooperation mit der Universität Jena. Derzeit erfolgt dieAnwendung und Erprobung des Jenaer Rechentestes bei 40 Mittelschülern der 5. Klasse. Die Ergebnisse werden im Rahmen einer Magisterarbeit veröffentlicht. Die Fragestellungen des Projektes sind: Mit welchem mathematischen Wissensstand verlassen Schüler verschiedene Grundschulen? Wie hoch ist die Rate an Rechenschwäche mit Mittelschulempfehlung? In welchem Ausmaß erreichen Grundschüler das vom Lehrplan der 5. Klasse vorgebene Verständnisniveau? -
Entwicklung standardisierter, qualitativer Screening-Methoden
- ZTR-Test für verschiedene Klassenstufen: Derzeit liegen Tests für Ende der 2. Klasse, Ende der 4. Klasse, der 7. bis 9. Klasse und ein Rechentest für Berufsanfänger vor. Die Tests können als Einzel- oder als Gruppentest eingesetzt werden. Es erfolgt eine fehleranalytische Auswertung, die eine Einführung und entsprechende Erfahrungen voraussetzt. Die Tests sollten daher in Absprache und mit Unterstützung durch das ZTR eingesetzt und ausgewertet werden. Weitere Tests sind in Vorbereitung. Bei Interesse an den Testverfahren nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf. -
Therapie- Begleitforschung
- bundesweite Dokumentation angewandter Therapieformen
- Entwicklung von „Golden Standards“ bei dyskalkulietherapeutischen Settings: Diese basiert auf den Ergebnissen einer Befragung von 35 Facheinrichtungen, die sich ausschließlich auf Dyskalkulietherapien spezialisiert haben. Bei Interesse senden wir Ihnen die Ergebnisse gern zu. Setzen Sie sich dazu bitte mit uns in Verbindung. -
Pilotstudien zur Erwachsenen-Dyskalkulie
- Fallsammlungen
- Dokumentation über Verlauf und Erfolg von Dyskalkulie-Therapien bei Erwachsenen -
Komorbiditäts-Studien
- Dokumentation von Vorerkrankungen und Begleitsyndromen bei Rechenschwächen: Derzeit findet in Kooperation mit dem ZTR Berlin eine Studie des Institutes für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie an der Charité Berlin zu Komorbiditäten von Rechenschwächen statt.
Weitere Informationen zu diesem Projekt
- Kooperation mit Spezial-Ambulanzen (z.B. PKU-Ambulanz) -
Begleitende Projekt-Forschung
- wissenschaftliche Begleitung eines Kooperationsprojekts „Diagnose und ausbildungsbegleitende Therapie von rechenschwachen Auszubildenden“ in Kooperation mit dem Berufsbildungswerk im Oberlinhaus Potsdam -
Für folgende Forschungsvorhaben sind wir dankbare Ansprechpartner:
- Prävalenz von Rechenschwäche beim fetalen Alkoholsyndrom, beim Ullrich-Turner-Syndrom, bei rezidivierenden Störungen der Tubenventilation, bei ADHS, bei Spina bifida und bei epileptischen Erkrankungen
- Rechenschwäche als Vermittlungshemmnis bei erkrankungsbedingten Umschulungen
- Rechenschwäche als Vermittlungshemmnis im Case-Managment der Personal-Service-Agenturen
Wenn Sie weitere Informationen über unsere Forschungsprojekte wünschen, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.