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Informationen für Kinderärzte und Kinder- und Jugendpsychologen

Im Rahmen seiner Forschungstätigkeit befasst sich das ZTR in Zusammenarbeit mit Universitäten und klinischen Einrichtungen mit der Prävention von Rechenschwächen. Dabei werden u. a. Komorbiditäten von Rechenschwächen untersucht. Mitte des Jahres z. B. wird eine Studie zu „Vorerkrankungen bei Rechenschwächen“ vorliegen. Diese Komorbiditätsstudie entsteht am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité in Kooperation mit dem ZTR. In Zusammenarbeit mit der Universität Jena werden präventionsdiagnostische Methoden untersucht.

Da ein nicht unbeträchtlicher Teil Ihrer Patienten an der in der ICD-10 unter F 81.2 gelisteten „Rechenstörung“ leidet, möchten wir Ihnen und Ihren Kollegen im Rahmen einer verstärkten Kooperationen die Ergebnisse dieser und weiterer Untersuchungen mitteilen. Wir bieten Ihnen verschiedene Kooperationsformen an.

  1. Über den Stand und die Ergebnisse unserer Forschungsprojekte können Sie sich auf diesen Seiten informieren. Forschungsprojekte des ZTR
  2. Wenn Sie oder ein bei Ihnen beschäftigter Psychologe sich genauer in die Diagnostik der Rechenstörung einarbeiten will, bieten wir Hospitationen in unseren Instituten an. Kalkulieren Sie mit 1 – 2 Nachmittagen, um sich in die von uns entwickelten Testverfahren einzuarbeiten.

    Nehmen Sie dazu Kontakt mit einem ZTR-Institut in Ihrer Nähe auf.
  3. Wenn Sie und Ihre Kollegen bei regelmäßigen, informellen Treffen über Phänomenologie, Diagnostik, Therapie und Therapierbarkeit von Rechenstörungen informiert werden wollen, sprechen Sie uns an. Wir kommen gerne und wir versprechen Ihnen einen fundierten und daher kurzweiligen Vortrag. 

    Nehmen Sie dazu Kontakt mit einem ZTR-Institut in Ihrer Nähe auf.
  4. Wenn Sie möchten, dass bei einem Ihrer Patienten dem Verdacht auf Dyskalkulie nachgegangen werden soll, bieten wir den Eltern Ihres Patienten eine kostenfreie Fehleranalyse bisheriger Klassenarbeiten, ein standardisiertes Rechenschwäche-Screening mit ZTR-eigenen schriftlichen Testungen sowie eine kostenfreie Beratung an. Dieses Verfahren ersetzt keine Diagnostik, hilft allerdings den Verdacht zu erhärten oder zu zerstreuen. Außerdem werden wir die Eltern Ihres Patienten umfassend über Fördermöglichkeiten nach dem Sozialgesetzbuch VIII (Kinder- und Jugendhilfe) aufklären.
  5. Wir bieten Ihnen an, Ihre Praxis regelmäßig mit kostenlosem Informationsmaterial (ZTR-Flyer und Symptomkatalog „Beobachtungskriterien für mathematisches Lernen“) für die Eltern Ihrer Patienten zu beliefern.
  6. Bei Interesse an dem Dyskalkulie-Magazin „Kopf und Zahl“, das kostenlos als pdf-Datei per Email versandt wird, nehmen wir Sie gern in unserem Verteiler auf. Wir versichern Ihnen, dass Ihre Daten nicht an Dritte weitergegeben werden. 

    Bestellung der Zeitschrift „Kopf und Zahl“

 Für weitere Informationen nehmen Sie bitte Kontakt zu einem ZTR-Institut in Ihrer Nähe auf.

www.ztr-rechenschwaeche.de ist die offizielle Webseite des Zentrums zur Therapie der Rechenschwäche (ZTR) Berlin und des ZTR Verbundes (Rechenschwäche=Dyskalkulie)