Dyskalkulietherapie für die Integration von Migrant_innen

Das Zentrum zur Therapie der Rechenschwäche unterstützt junge Erwachsene mit Migrationshintergrund durch Rechenschwächetherapien. Neben dem Lesen und Schreiben ist Rechnen eine der Kulturtechniken, auf denen eine erfolgreiche soziale und berufliche Integration basiert. Seit ca. einem Jahr unterstützt

das ZTR Berlin eine junge afghanische Frau. In der Dyskalkulietherapie erlernt sie das Rechnen und erarbeitet sich derzeit die weitere Arithmetik. Die Dyskalkulietherapie wird hier gemeinsam mit der Joachim-Herz-Stiftung und der Robert-Bosch-Stiftung im Rahmen des Grips-Stipendiums durch das ZTR Berlin finanziert.

Im ZTR Potsdam hat ein junger Mann aus Syrien die Dyskalkulietherapie aufgenommen. Er strebt eine technische Berufsausbildung an. Dafür muss er seine Rechenschwäche überwinden. Nachdem die Agentur für Arbeit eine finanzielle Unterstützung der Dyskalkulietherapie abgelehnt hat, übernimmt das ZTR Potsdam die Kosten.

Rechnenkönnen ist ein Teil von Integration!

Dyskalkulietherapie für die Integration von Migrant_innen